Ich ersetze.
Ich war nie der Freund davon, Dinge einfach zu ersetzen und auszutauschen. Wenn man etwas wertvolles gefunden hat, ersetzt man es nicht so schnell. Früher hat man mir das jedoch nachgesagt. Ich stürzte mich in den Augen anderer zu schnell in neue Liebschaften, ich kaufte mir zu schnell einen neuen Hamster oder ich tauschte zu häufig meine Kleidung. Ging mir etwas verloren, ersetzte ich es von außen betrachtet - offensichtlich.
Gefühlsreichtum.
Ich kann zu meiner Verteidigung keine Gründe anbringen oder meine Verhaltensweisen abstreiten. Ich kann jedoch eines einbringen: Gefühl. Mein Gefühl war es nie, dass ich etwas austauschen würde oder gar ersetzen. Ich "liebe" halt viele Dinge. Erst vorgestern habe ich zu hören bekommen, dass ich zu vielem sage, dass ich es lieben würde und dass mir womöglich der Begriff "lieben" zu leicht über die Lippen kommt. Es kann gut sein, dass ich es zu schnell sage, aber lieben kann man auch Sachen, die man eigentlich nur mag und mögen kann ich widerum Dinge, die ich Liebe. Ich möchte da keine tiefere Definition finden. Ich liebe halt Vieles, auch wenn es eigentlich nur ein "Mögen" ist. Diese unglaublich häufige Zuneigung und Freude über kleine Dinge, ließen mich viele Sachen gleichzeitig schön finden. So habe ich niemanden oder etwas einfach ersetzt, sondern es fühlte sich nach etwas Neues an, welches ich schön empfand. ... auch so eine Tatsache ... Wie viele Neuanfänge ich schon für mich hatte. Aber so bin ich nunmal.
Personen ersetzen.
Bei allem Neuen oder jeder Veränderung, werde ich jedoch immer so ein Wesen sein, was ein Stück weit in der Vergangenheit lebt. Es gibt einige Personen oder dessen Zuschreibungen, die ich niemals ersetzen kann oder ansatzweise möchte. Vielleicht entstehen neue Freundschaften oder andere schöne Momente, aber sie werden niemals die alten ersetzen können.
So habe ich eine Person, meinen (ehemaligen) besten Freund, den keiner ersetzen kann. Ja, ich habe neue Freundschaften geschlossen. Das ist der Lauf der Dinge, aber niemand ist wie er es war. Mein Gefühl ist ein anderes. Ich denke auch, dass man Liebe zu jeden Menschen unterschiedlich fühlt. Ich kann nichtmal die Liebe zu meinen Geschwistern beschreiben oder ansatzweise vergleichen. Ich empfinde für Jeden etwas anderes. Es ist mein Gefühl, die Verbindungen und Momente zwischen einander, die es einzigartig machen. Jede Person ist einzigartig. Jede Beziehung ist auf ihre eigene Weise einzigartig. Nicht mal die gleiche Person kann einem das gleiche Gefühl geben, wenn man sich irgenwann wieder trifft. Es ist eine andere Beziehung und das ist auch gut so. So ist es nunmal im Leben.
Personen ersetzen.
Bei allem Neuen oder jeder Veränderung, werde ich jedoch immer so ein Wesen sein, was ein Stück weit in der Vergangenheit lebt. Es gibt einige Personen oder dessen Zuschreibungen, die ich niemals ersetzen kann oder ansatzweise möchte. Vielleicht entstehen neue Freundschaften oder andere schöne Momente, aber sie werden niemals die alten ersetzen können.
So habe ich eine Person, meinen (ehemaligen) besten Freund, den keiner ersetzen kann. Ja, ich habe neue Freundschaften geschlossen. Das ist der Lauf der Dinge, aber niemand ist wie er es war. Mein Gefühl ist ein anderes. Ich denke auch, dass man Liebe zu jeden Menschen unterschiedlich fühlt. Ich kann nichtmal die Liebe zu meinen Geschwistern beschreiben oder ansatzweise vergleichen. Ich empfinde für Jeden etwas anderes. Es ist mein Gefühl, die Verbindungen und Momente zwischen einander, die es einzigartig machen. Jede Person ist einzigartig. Jede Beziehung ist auf ihre eigene Weise einzigartig. Nicht mal die gleiche Person kann einem das gleiche Gefühl geben, wenn man sich irgenwann wieder trifft. Es ist eine andere Beziehung und das ist auch gut so. So ist es nunmal im Leben.
Der Versuch etwas zu ersetzen.
Ein mal in meinem Leben habe ich bewusst versucht etwas zu ersetzen. Ich begab mich auf die Suche nach dem perfekten Geschmack beim Küssen. Man sagt ja, dass man Menschen gut riechen kann und dass dann die Chemie stimmt. Ich hatte so Jemanden, war mir darüber jedoch nie so richtig im Klaren. Wenn wir uns geküsst haben, entstand ein chemischer Cocktail, den ich nie vergessen konnte. Es war DIESER Geschmack beim Küssen und der Geruch seiner Haut, sowie seines Atems. Dann war er weg. Ich wusste nicht, dass ich bereits süchtig nach ihm war und was unsere Chemie bedeutete. Jedenfalls versuchte ich anfangs unbewusst, dann irgendwann ganz gezielt, meine neuen Kusspartner zu beeinflussen. Nicht auf manipulativer Art und Weise, aber ich wollte einen guten Kuss-Geschmack. Ich fand einen Kaugummi, von dem ich dachte, dass sein Eigengeschmack meine Sucht nach dem perfekten Kuss stillen konnte. Es war auch näher drann, wenn ich diesen Kaugummi gegessen hatte, aber ich konnte mein Ziel nie erreichen. Es machte mich verrückt, dass ich das nicht erreicht habe, was ich schon einmal hatte. Ich gab es auf und nichtmal ein Jahr später... Zack bum: Der perfekte Kuss. Und warum? Man findet es immer, wenn man es nicht sucht. Ich kam mit meinem ersten Freund wieder zusammen und da war er. Der chemische Cocktail, den ich zu mixen versuchte, der mir jedoch nie gelang. Denn es war er. Er war es schon immer. Ich habe ihn nur versucht zu ersetzen und das wird mir jetzt erst bewusst. Etwas auszutauschen macht also keinen Sinn, denn es ist immer einzigartig und nicht vergleichbar.
Ersetzen müssen.
Bei aller Eigenständigkeit meiner Gefühle, kommt manchmal das Leben dazwischen. Mir werden Entscheidungen abgenommen, ob ich das will oder eben nicht. Aufgrund dieser Entscheidungen bin ich nahezu gezwungen zu ersetzen. Menschen, die du zur Familie zählst, werden ausgewechselt und das von jetzt auf gleich. Du kannst den Verlust einer Person (und seinem Anhang) noch nicht einmal fassen, geschweige denn verarbeiten und dann ist da plötzlich jemand Anderes. Es gibt von Jetzt auf Gleich ein neues "WIR". "Das ist meine Entscheidung, bitte akzeptiert es so.", heißt es dann. Plötzlich wird alles anders. Es ist keine Entscheidung, die ich treffen kann. Die Person, die ich kenne ist weg und es ist ein völlig Fremder an seiner Stelle, zumindest systemisch gesehen. Für mich ist er es noch nicht wirklich. Ja er mag vielleicht freundlich sein und aufgeschlossen, aber ich brauche da länger. Ich habe da halt ein anders Gefühl. Ich kann seinen "Vorgänger" nicht einfach austauschen. So bin ich nicht. Umso schlimmer ist das Gefühl, dass er einfach von jemand Anderem ausgetauscht wurde und das das Normalste der Welt sein soll. Ich kann das so aber nicht. Ist das unfair meiner Familie gegenüber? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass diese Lücke (, die zu meiner Familie gehörte) nicht einfach gefüllt wird. Nicht in meinem Gefühl. Niemals. Es ist halt etwas (oder jemand) Neues.
Ich bin ein wenig überfordert, auch wenn das nicht meine Baustelle ist. Ich bin nunmal nicht so gut darin, Personen zu ersetzen. Auch wenn es nie verlangt wurde, die Neuerung als Ersatz zu sehen, fühlt es sich ein wenig danach an. Vielleicht aber auch nur, weil es nicht meine Entscheidung war.
Bei aller Eigenständigkeit meiner Gefühle, kommt manchmal das Leben dazwischen. Mir werden Entscheidungen abgenommen, ob ich das will oder eben nicht. Aufgrund dieser Entscheidungen bin ich nahezu gezwungen zu ersetzen. Menschen, die du zur Familie zählst, werden ausgewechselt und das von jetzt auf gleich. Du kannst den Verlust einer Person (und seinem Anhang) noch nicht einmal fassen, geschweige denn verarbeiten und dann ist da plötzlich jemand Anderes. Es gibt von Jetzt auf Gleich ein neues "WIR". "Das ist meine Entscheidung, bitte akzeptiert es so.", heißt es dann. Plötzlich wird alles anders. Es ist keine Entscheidung, die ich treffen kann. Die Person, die ich kenne ist weg und es ist ein völlig Fremder an seiner Stelle, zumindest systemisch gesehen. Für mich ist er es noch nicht wirklich. Ja er mag vielleicht freundlich sein und aufgeschlossen, aber ich brauche da länger. Ich habe da halt ein anders Gefühl. Ich kann seinen "Vorgänger" nicht einfach austauschen. So bin ich nicht. Umso schlimmer ist das Gefühl, dass er einfach von jemand Anderem ausgetauscht wurde und das das Normalste der Welt sein soll. Ich kann das so aber nicht. Ist das unfair meiner Familie gegenüber? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass diese Lücke (, die zu meiner Familie gehörte) nicht einfach gefüllt wird. Nicht in meinem Gefühl. Niemals. Es ist halt etwas (oder jemand) Neues.
Ich bin ein wenig überfordert, auch wenn das nicht meine Baustelle ist. Ich bin nunmal nicht so gut darin, Personen zu ersetzen. Auch wenn es nie verlangt wurde, die Neuerung als Ersatz zu sehen, fühlt es sich ein wenig danach an. Vielleicht aber auch nur, weil es nicht meine Entscheidung war.
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