Montag, 30. November 2015

Verblasste Liebe

Liebe sie lebt von gemeinsam unendlichen Zeiten
Sie zehrt von der starken allesüberwindenden Kraft
Du möchtest sie so halten und zärtlich ausweiten
Aber wer sagt dir, dass du es schaffst?

Womöglich kommst du an eine Grenze – eine offene Stelle
„Ich möcht' es sehen und schau dahinter“ sagt ein Rebelle
Das sollte er nicht, denn jetzt ist er weg
In deinem Herzen ein einsam leerer Fleck.

Hätte ich ihn gehalten und leise weiter geliebt...
Ob es diese Liebe denn immer noch gibt?
Ich glaube sie gibt es, Ja sie gibt es noch.
Aber jetzt ist sie dort in einem tiefen dunklem Loch.

Ein Schleier von Nebel schwebt über ihr
Mein Rebell, bist du noch hier – hier bei mir?
Ich liebe dich, sag ich jetzt nur noch ganz leise.
Ich liebe dich auf diese eine besondere Weise.

Der Nebel öffnet sich langsam – Er ist bitterkalt
Die heiße echte unendliche Liebe – Nun sehe ich sie
Mein leeres offenes Herz findet sie sehr bald
Aber wieder erreichen kann es sie nie.

Es ist ein Stück verloren verblasster Traum
Daran zu denken schmerzt – ich wage es kaum
Ich tanke nun Kraft- Ich mache hier Rast
Unsere Liebe ist schmerzlichst verblasst.

In Erinnerung an die Person, der ich dieses Gedicht schrieb. <3

Es berührt mich selbst immer wieder von dieser Liebe zu lesen. Ich empfinde womöglich selbst eine verblasste Liebe, die sich aber darin unterscheidet, dass ich leise weiter geliebt habe. Es ist möglich, dass die erste oder eine besondere Liebe nie endet - aber sie verblasst. Im Moment beschäftige ich mich damit, ob es Sinn macht eine verblasste Liebe Raum und Zeit zur (Wieder-)Entwicklung zu geben. Es ist besonders und interessant, wenn sie wieder aufleben kann, aber was ist, wenn bereits eine andere Form der Liebe, die du nicht missen möchtest, in deinem Leben einen Platz gefunden hat?
Man möchte anhand  meines Liebesstils meinen, dass es recht einfach sei, aber es ist eine Täuschung. Meine Partner haben auch Gedanken und Ängste bezüglich meiner Situation. Ich könnte für die beiden mit entscheiden und sie zu einer Auseinandersetzung mit den Fakten zwingen oder ich handele selbstlos und entscheide nach den Wünschen der Anderen. Keines erscheint mir sinnvoll. Die verblasste Liebe soll weder verschwinden noch zu sehr präsent sein. Welcher ist der Mittelweg, den ich wählen kann? Wie kann ich mit dieser Person umgehen? Kann ich meine Partner um Hilfe fragen oder sollte ich sie vor dem Thema schützen?

Die verblasste Liebe bleibt für uns alle ein Kampf. Ob wir sie fühlen, sie durch uns empfunden wird oder jemand, den wir lieben sie empfindet. Es ist ein Stück verblasster Traum zu glauben, dass Liebe immer schön und einfach ist.

Freitag, 20. November 2015

Romantik in der Realität

Das Leben hält uns oft kleine Überraschungen bereit. Es sind kleine Zeichen, die man erkennen muss, damit sie atemberaubend auf uns wirken. Es kommt eine Zeit, in der die Romantik ein großes Zeichen für manche von uns zu sein scheint. Oft sind Frauen, wie ich, hoffnungslose Romantiker. Ich frage mich ständig, was für Sinn das Eine oder das Andere ergeben könnte. Wenn ich eine feste Lebenseinstellung habe, dann scheint es die hoffnungslose Romantik zu sein. Ich versuche alles um mich herum mit einer positiven Grundeinstellung zu begegnen. Dies kann aber auch zu Problemen führen. Wenn man sich sein Leben nach Idealen und Träumen vorstellt, kann man schnell etwas übersehen und auf den Boden der Tatsachen fallen. Man steht vor der ultimativen Romantik und weiß es, kann sich aber nicht darauf einlassen. Warum kann sich eine Romantikerin nicht auf dieses für sie starke Gefühl einlassen? Möglicherweise ist es der Zeitpunkt, der einfach nicht zu passen scheint oder es liegt am Lebensstil. Romantik hat nicht in jeder träumerischen Frau einen Platz im Leben – und dennoch liebt sie diese Gedanken und Gefühle. Es ist manchmal ein Spagat zwischen Realität und Traum. Man muss in seinem wirklichen Leben existieren, darf aber gleichzeitig nicht aufhören zu träumen. Wenn man in der heutigen Zeit wüsste, dass es die wahre Romantik noch gibt, würden sich vermutlich viel mehr Menschen für diesen Weg entscheiden. Es ist die Unsicherheit, die uns vorsichtig werden lässt. Wir sind romantisch und fühlen so, aber wir hemmen unser Bauchgefühl durch den Druck der Gesellschaft.
Ich habe immer davon geträumt, ein Leben mit einer Liebesgeschichte wie in einer romantischen Komödie zu haben. Womöglich habe ich diese Möglichkeit. Ich nutze sie aber nicht. Es ist eine Entscheidung, die mir nicht leicht fällt. Sie ist auch noch nicht endgültig, weil ich noch immer an die Kraft der Romantik glaube. Ich weiß nicht, was es für Zeichen so gibt, aber wenn ich mich für die herzliche Seite in mir entscheiden soll, dann wird noch ein Zeichen von Nöten sein. Dieser Ausdruck des Wartens soll nicht bedeuten, dass die anderen Wege nicht romantisch sein könnten, aber diese Gewissheit habe ich nicht. Schön, ja – aber romantisch?
Es ist ein furchtbares Haschen nach diesem Gefühl. Mein Kopf verwirrt mich ohne, dass er andere Gefühle erzeugt. Ich sehne danach solch eine tolle Geschichte irgendwann erzählen zu können. Ich werde eine Geschichte erzählen, aber sollte ich sie auch versuchen mitzuschreiben?

Montag, 16. November 2015

Beziehungen und ihre Anpassungen (Fortsetzung)

Nehmen wir jetzt mal die Extreme beiseite und beschäftigen uns mit Beziehungen. Vorrangig Liebesbeziehungen.
Es gibt in dieser Gesellschaft Normen, wie eine Beziehung sein sollte. Es herrschen meist noch die klassischen Vorstellungen von einer Frau und einem Mann. Obwohl heutzutage lesbische Liebesbeziehungen fast schon zur Normalität gehören, werden zwei sich liebende Männer im Allgemeinen noch schief angesehen. Im Generellen jedoch wird Homosexualität immer anerkannter in der Gesellschaft. Man verurteilt es nicht mehr als unmoralisch oder Abschaum, wie es einmal war. So hat sich die Gemeinschaft der gleichgeschlechtlichen Paare durch Einsicht und Toleranz der „Normalen“ integrieren können. Der Prozess der Akzeptanz dauert noch ein wenig an, aber ich denke, dass es bald schon etwas ganz normales sein wird.
Wie sieht es mit der Anpassung untypischer Beziehungstypen in die Gesellschaft aus? Am eigenen Leibe darf ich oft mitbekommen, dass wir doch nicht so tolerant sind, wie wir es vielleicht behaupten mögen. Ich lebe in 2 Beziehungen – eine Frau und ein Mann. Sie selbst führen zueinander keine Liebesbeziehung. Meine Empfindungen begrenzen sich nicht nur auf eine Person, sondern weiten sich auf mehrere aus. Das heißt, dass ich zu mehreren Personen Liebe empfinden kann. Oft wird dies verrufen, weil man „nur einen richtig lieben kann“ oder sich einfach nicht entscheiden möchte. Da frage ich mich: Warum sollte ich mich entscheiden? Wenn ich meine Liebe zu mehreren Personen ausweiten kann, warum soll ich es nicht machen? Mein Beziehungstyp erfordert, was die meisten vergessen, viel Arbeit. Es ist bei zwei Partnern der doppelte Aufwand an Emotionen, an Zeit und an Stress. Es ist aber auch meist die doppelte Liebe, die man erhalten kann. Meine Partner wissen von einander. Wir Polys leben von Transparenz und Ehrlichkeit. Kommunikation ist der wichtigste Schlüssel zum Erfolg einer polyamoren Beziehung. Es ist von dem Begriff der Polygamie ein Stück weit abzugrenzen, da jeder Partner nach Möglichkeit weitere Beziehungen führen kann. Es ist ein freiwilliges Bündnis, in dem jeder über seine Grenzen selbst entscheiden kann und aus dem man jeder Zeit „austreten“ kann.
Trotz der einvernehmlichen Zustimmung aller beteiligten Personen wird es in der Öffentlichkeit verrufen. Es zählt kaum, ob jeder mit sich selbst und der Situation zufrieden ist; die Meinung der Masse dominiert. „Das kann nicht funktionieren.“, „Das ist vollkommen falsch und unnatürlich.“, „Ihr empfindet keine wahre Liebe“ und andere Aussagen treffen andere oft, ohne sich einmal mit dem Thema befasst zu haben. Kommen wir zu dem Punkt der Anpassung. Sollten sich Polys in eine Gesellschaft anpassen, die sie verachtet und ihre Gefühle als unmöglich erachtet? Sollten diese Beziehungen geheim gehalten werden, weil sie als unnormal zählen? Ich denke nicht. Wenn wir versuchen uns in eine intolerante Gesellschaft einzupassen, bleibt es bei diesem verachtenden Bild über diese alternative Form der Liebe. Wäre es nicht sinnvoller je nach Möglichkeit von uns zu berichten und zu zeigen, dass es uns gut tut und wir damit mehr als zufrieden sind?
Ich lebe diese Einstellung. Zwar bekommt es nicht jeder von mir aufgebunden, aber wenn sich das Thema ergibt leugne ich nichts. Meistens wird nicht nachgefragt, weil „meine Freundin“ im Sprachgebrauch oft „eine Freundin“ ist. Es wird davon ausgegangen, dass ich von einer meiner Freundinnen erzähle, aber das ist nicht der Fall. Wenn ich dann nach meinem Partner gefragt werde, erzähle ich von meinen beiden Partnern. Wieder anderen erzähle ich es von mir aus – ohne gefragt zu werden. Ich passe nicht in diese Gesellschaft, aber das scheint mein Leben geworden zu sein. Ich verlange oft eine gewisse Akzeptanz meiner Situation. Mir ist bewusst, dass sie nicht immer sofort verstanden werden kann. Es ist mein Lebensstil und ich muss es leben. Menschen, denen ich wichtig bin versuchen es zu verstehen und stehen mir bei. Andere haben sich von mir abgewandt. Ich finde Gefallen an der Ehrlichkeit auch wenn ich auf Misstrauen und große Augen stoße. Es ist etwas Besonderes. Ich bin besonders. Meine Beziehungen sind es. Für Außenstehende oft besonders falsch oder besonders unbrauchbar, aber sie bleiben besonders. Ich verwirkliche mich selbst auf einer Art, wie sie nicht jeder kann. Ich bin stolz auf meine „Anpassung“. Es ist gefährlich sich nicht anzupassen, aber das riskiere ich, wenn ich dann wenigstens ICH selbst sein kann. Die Gesellschaft passt sich früher oder später auch an.

Veränderung - Anpassung?


Veränderung in eine Gesellschaft, die uns selbst nichts zu bringen scheint?!

Meinem Empfinden nach verändere ich mich im Moment sehr stark. Ich reife. Mir wird in letzter Zeit auch bestätigt, dass ich scheinbar weiter gekommen bin im Denken.
Aber woran misst man es? Wenn man die Entwicklung sieht, die man selbst tätigt, kommt man sehr weit. Beschäftigt man sich mit dem Entwicklungsstand der jeweiligen Alters- und Interessengruppe, merkt man schnell, dass man womöglich nicht ganz so weit ist, wie es einem vielleicht lieb wäre. Natürlich zeichnet jeder Schritt nach vorn auch eine "positive" Entwicklung aus und darauf kann man stolz sein.
"Man reift an seinen Aufgaben.", wird oft gesagt, aber stimmt es? Kann man nicht einfach auch in einer stillen Umgebung reifen? Der Verstand meint dabei die inneren Prozesse im Denken. Es ist auch eine Aufgabe in einem leeren Raum zurecht zu kommen und sich für sich selbst daran anzupassen. Man reguliert seine Körperfunktionen, um sich an Temperatur und Veränderung anzupassen. Vielleicht muss man sich nach der Zeit auch eine eigene Welt erschaffen, um weiter existieren zu können. In der vorgegebenen Welt kommt man mit seiner Einstellung und Bedürfnissen nicht mehr zurecht und sucht sich einen Ausweg in einer anderen Welt, was aber keineswegs etwas schlechtes bedeuten soll. Man wird vielleicht an die Gesellschaft immer unangepasster, entwickelt sich aber auf einem für sich viel wichtgeren Gebiet weiter.

Man muss sich nicht an die Gesellschaft anpassen, wenn man die Prioritäten anders setzt und setzen kann. Ein Kind, welches im Hospitalismus lebt, entwickelt für sich Muster und Strategien um lebensfähig zu bleiben. Gesellschaftsfähig wird es allerdings nicht mehr sein können und vermutlich je nach länge der sozialen Isolation auch nicht mehr werden können.



Dienstag, 10. November 2015

Christliche Erziehung im Wandel der Zeit - Gedicht

Für meine Freundin, der ich immer vertrauen kann und die nun auch mal meine kreative Ader brauchen konnte. Ich <3 dich

Christliche Erziehung im Wandel der Zeit

Gott vertraut uns die Erziehung und die Lebensform an
Die Wurzeln dafür stehen in der Bibel geschrieben
Außenstehende übernehmen die Erziehung später dann
Doch zuerst lehrt die Familie das Vergeben und sich zu lieben.

In der Antike begann man die Erziehung zu bedenken
Lange wollte man das Rechnen und Schreiben den Armen nicht schenken
Die griechischen Philosophen forderten Bildung für Jeden
Für die Erziehung hieß das der bezaubernde Garten Eden

Die Erziehung änderte sich durch den Wandel der Zeit
Nicht nur die herrschenden Schichten waren zum lernen bereit
Sokrates, Platon & Aristoteles wollte man nicht missen
Sie schufen die Grundlage: Bildung & Zugang zu Wissen

Im Mittelalter breitete sich das Christentum aus
Durch die Kirche gelangte die Erziehung in jedes Haus
Im 17. Jahrhundert mit der Aufklärung verliert die Kirche an Ansehen
Forschung und Experimente an Kindern sollten nun voran gehen
 
John Locke beschrieb das Kind als Tabula rasa – das leere Blatt
Die alten Ansichten hatte man nun langsam satt
Fortan wurde die Kindheit als eigener Lebensabschnitt benannt
Das neue Sichtbild wurde schnell und überall bekannt.
 
Es entstanden bald härtere Methoden, die der Erziehung zu Gute kamen
Zum Beispiel Züchtigungen mit dem Rohrstock und das ohne Erbarmen
Die Schule wurde von Erziehenden als Fesseln empfunden
Unter autoritärer Erziehung sollten Kinder die Welt erkunden.

Seit 1970 gibt es christlichen Schulen in unserem Land
Sie wurden von Christen geführt, waren staatlich und anerkannt
Heute gibt es neben einigen Schulen, die christlich sind
auch staatliche Bildungsstätten für jedes nicht-religiöse Kind.

Christliche Normen werden heute in die Gesellschaft einbezogen
Die Schützlinge werden von uns wieder antiautoritär erzogen
Die Bedeutung der Kirche wird sich möglicherweise weiter wandeln
Wir werden es noch sehen, wonach wir später handeln.

Freitag, 6. November 2015

Verlorener Brief, der niemals seinen Empfänger erreicht

Lieber J.,

Du kannst dir nicht vorstellen, wie sehr ich es vermag dich zu vermissen. Du fehlst mir wieder jeden Tag mehr. Am Anfang hatte ich Hoffnung, nachdem unser Treffen so überraschend gut lief, aber mittlerweile gehen mir die Ausreden aus, warum du dich wohl nicht melden wirst. Ich rechtfertigte es mit Stress und Gedanken voller neuen Eindrücken. Mittlerweile weiß ich, dass du mich vergessen hast. Ich bin nicht mehr in deinem Leben und das schmerzt. Es ist nicht mehr ganz so schlimm, wie es noch vor 3 Monaten war. Ich weiß nicht, ob es wieder so wird. Ich hoffe wieder jeden Tag auf das Wunder, dass du dich melden wirst, obwohl ich weiß, dass es eine Illusion ist.
Ich frage mich wieder, ob ich dir schreiben sollte. Ich denke darüber nach, dass deine Freude am letzten Treffen nur vorgespielt oder aus Anstand war. Wie solltest du dich auch ernsthaft freuen, wenn du es ein Jahr davor nicht geschafft hast, dich bei mir zu melden. Ich bedeute dir nichts mehr. Ich bin nur eine Erinnerung.

Ich möchte nicht zu einer hoffnungslosen Person werden, die der Liebe ihres Lebens nachtrauert. Aber das bist du für mich nicht und warst du auch nicht. Du warst mehr und leider bist du es immer noch. Du bist der große Bruder, den ich nie hatte. Der beste Freund für den man durchs Feuer gehen würde, egal was passiert. Ich würde es immer noch machen. Für dich. Aber du willst mich nicht. Meine Gedanken und Gefühle bedeuten dir nichts. Haben sie es jemals?

Stellt sich mir nun die Frage, was ich für dich war und was ich noch bin. Ich weiß, dass ich immer unwichtiger war als du es mir warst. Mir ist auch bewusst, dass ich jetzt noch viel weniger bin. Und vor allem bin ich viel weniger als mir lieb ist. Wenn ich dich richtig einschätze und die gemeinsamen Erlebnisse einbeziehe, war ich eine Freundin. Du behandelst deine Freunde sehr herzlich. Du hast es getan. Ich weiß auch, dass sich das nach mir noch weiter verändert hat. Weiterhin bist du ein Mensch für längere Beziehungen und möchtest etwas nicht einfach fallen lassen. Warum ließt du mich dann fallen? Ich denke, dass die Gründe, die du mir nanntest nicht die wahren sind. Ich erkläre mir dein Verhalten durch dein Studium und deine Entfernung. Du hattest plötzlich keine Zeit mehr für Freunde und da ich mit dir eine recht kurze Zeit verbracht hatte, fiel es dir leichter, mich gehen zu lassen. Es sind Vermutungen.

Was ist dieses Gefühl, welches ich jetz empfinde?
Wenn ich so darüber nachdenke, weiß ich es nicht. Ich habe in meinem Blog oft versucht darüber zu schreiben, zu klassifizieren und es zu realisieren. Aber ich weiß es nicht. Es ist weder eine Freundschaft, der ich hinterher trauern würde, noch ein Liebeskummer, der nicht aufzuhören scheint. Es ist irgendwie mehr. Ich kann es nicht greifen. Für mich bist du ein äußerst wichtiger Mensch, auch wenn dich das nicht mehr interessieren mag. Es ist Schmerz, Trauer, Wunschvorstellungen und Verlust. Ich kann ohne dich leben, möchte es aber nicht.
Wie ich damit umgehen soll ist mir noch nicht bewusst. Mir würde es vermutlich kurzfristig gut tun, wenn ich dich kontaktieren würde und wir schreiben. Wenn du aber nicht zurückschreiben würdest oder Eigeninitiative ergreifst, würde ich merken, wie unwichtig ich bin. Ich bin es jedoch nicht.
Anderen bin ich wichtig und mir selbst auch. Also werde ich dir nicht hinterher laufen. Ich werde es versuchen.