Dienstag, 14. November 2017

Letzte Chance (Falls ich dir etwas bedeute)

"Nicht abwarten, Tee trinken" Dr. Eckert von Hirschhausen schrieb das eins. Dieses Motto habe ich jetzt übernommen. Da ich eh sehr gerne Tee trinke und es mich glücklich macht, ist es besser als machtlos abzuwarten und nichts zu tun. Also trinke ich meinen Tee immer wenn ich traurig bin oder wieder einmal zu viel nachdenke. Manchmal saß ich einfach nur da und war traurig. Je länger ich saß und nachdenken konnte, desto trauriger wurde ich. Also nicht mehr abwarten, sondern Tee trinken. 


Möchtest du eine letzte Chance?
Bedeute ich dir denn überhaupt noch etwas?
Was ist aus deinen Überlegungen aus der Vergangenheit geworden, die du mir auf meinem Balkon an meinem Geburtstag noch mit einem Lächeln erzählt hast?


Ich hatte dir in der letzten Zeit einige Nachrichten gesendet und ich habe das Gefühl, dass es gar nicht mehr richtig bei dir ankommt. 
Ich weiß nicht, ob es dich noch irgendwie berührt.
Ich weiß gar nichts mehr über dich. 
Vielleicht sitzt du auch einfach da und stöhnst immer wenn ich dir eine Nachricht schreibe, weil du von mir einfach nur noch genervt bist. 
Eigentlich kann es mir auch egal sein.
Jedes Mal sitze ich da und mache mir Gedanken.
Ich zerbreche mir meinen Kopf und jedes Mal bricht ein kleines Stück meines Herzen.
Ich gebe dir noch immer diese Macht über mich. 
Das wird sich jetzt aber ändern.
Ich werde mich mal wieder von dir lösen. 


Vor einigen Wochen habe ich gemerkt, dass es mich alles nicht mehr so sehr berührt. Es bricht mir mittlerweile jedes Mal das Herz, wenn ich darüber nachdenke, wie dumm ich doch nur war. Ich legte mein Herz in die Hände eines Mannes, der es bis jetzt nicht zu schätzen wusste. Das glaube ich. Du gibst mir zur Zeit keinen Anlass, das anders zu sehen. Ich empfinde jetzt eher Wut statt tiefer Traurigkeit. Ich bin nicht mehr verliebt, sondern sauer. Du solltest wissen, dass du zwar immer ein wichtiger Teil meines Lebens sein wirst, aber das verschafft dir jetzt keinen Platz in meinem Herzen mehr. Es tut mir auch weh, dass ich das so schreiben muss, aber ich empfinde es gerade nicht mehr anders. Es tut mir weh, dir weh zu tun... Wobei, das wird dich wahrscheinlich nicht mehr verletzen... 


Ich verabschiede mich auch von dir. Ganz förmlich. Ich möchte aber erst wissen, ob du dich dieses Jahr noch einmal bei mir meldest und ob du das hier liest. 
Es ist meine letzte Chance an mich selbst, dich doch noch in meinem Herzen zu lassen.

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