Der Verlust eines Menschen kann uns sehr treffen. Vor einiger Zeit hat sich mein bester Freund gegen die Freundschaft mit mir entschieden. Er fand es als unmoralisch wie offen ich war und wie unverblümt meine Selbstdarstellung war. Dabei weiß er nur, was ich ihm gezeigt habe und nicht wie es bei anderen war. Ich habe es sehr wenigen gezeigt. Ich habe ihm vertraut. Habe gedacht, ihm alles erzählen zu können. Wollte ihn stets um mich haben und hatte nie ein Problem mir seine Sorgen anzuhören. Und plötzlich geht er aus meinem Leben. Er tut so als wäre nichts zwischen uns gewesen. Ich vermisse ihn. Dieses Loch, was in meinem Herzen entstand schmerzt auch noch über ein halbes Jahr später. Ich träume noch von ihm. Ich trauere. Noch nie habe ich solche Schmerzen gefühlt, wenn jemand aus meinem Leben verschwinden wollte. Wie gern würde ich ihn sehen. Ihn umarmen. Ihn um Verzeihung bitten. Ich bin nicht mehr so, wie er mich dort gesehen hat. Ich bin wieder ich. Dank ihm habe ich zu mir zurück gefunden. Ich würde es ihm gern sagen, aber ich kann nicht. Ich weiß von meiner besten Freundin, dass er sich nicht mehr für mich interessiert. Er will mich nicht mehr in seinem Leben. Meine Vorstellungen sind egal. Manchmal wünsche ich mir, dass ich zu ihm gehe, ihn umarme und er mir verzeihen kann. Dass wir wieder befreundet sind und an uns arbeiten können. Es ist wie ein Liebeskummer nur noch viel stärker. Ich frage mich, wann das alles aufhören wird. Wann werfe ich keine Schmerzen mehr haben wenn sein Name fällt? Wann kann ich akzeptieren, dass es kein wir mehr gibt? Wie soll ein Mensch das ertragen...
Ich vermisse dich, bester Freund.
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